ÖKOLOG in Wilten

Umwelt – Natur – Geschichte zum Schulschluss

26. Juni 2013
Besuch der mechanischen Abfallsortieranlage Ahrental

In dieser Woche besuchten die SchülerInnen der NMS Wilten die Abfallsortieranlage Ahrental. Am 26. Juni 2013 waren die 1a, 2a und 2b an der Reihe. Die Anlage im Ahrental bearbeitet den Restmüll für die Bezirke Innsbruck-Stadt, Innsbruck-Land und Schwaz – zuständig für ca. 380 000 Menschen. Jeder Mensch erzeugt jährlich 125 kg Müll.

Täglich bringt die Abfallsammlung tonnenweise Rest- und Sperrmüll von unseren Haushalten in die Anlage zur Aufbereitung.
Der angelieferte Abfall wird jeden Tag abgearbeitet, sodass am Ende des Tages die Anlage leer ist. Mit einem großen Greifer wird der Zerkleinerer mit Abfall befüllt. Dieser wird dann auf gleich große Teile zerstückelt. Beim Flächensieb fallen die kleinen Teile durch und werden anschließend lose verladen. Der Separator trennt die schweren und leichten Teile und mit dem Magnetscheider werden dann die Eisen- und Nichteisenmetalle heraussortiert. Die heizwertreichen Teile werden zu Ballen gepresst, mit Folie umwickelt, verladen und für die Energiegewinnung verwendet.
Auch mit der richtigen Mülltrennung haben wir uns auseinandergesetzt. Das Schlimme war, dass es gestunken hat. Aber zum Schluss hat man sich daran gewöhnt und es war eigentlich sehr interessant. (AKSU Dilan)

28. Juni 2013
Besuch der Ausstellung „Exotische Pflanzen und Früchte“ im Palmenhaus – Hofgarten

Im Palmenhaus erfuhren wir viel Interessantes über die verschiedensten Pflanzen und Früchte aus anderen Ländern. Es gibt dort über 8000 Pflanzen von 1500 verschiedenen Arten. Das Palmenhaus ist in drei Teile aufgeteilt: Kalthaus – mitteltemperiertes Haus – Tropenhaus.

Im Kalthaus erzählte uns der Führer, warum es im Glashaus so warm werden kann. Hier sind die Kakteen untergebracht. Ebenso wissen wir jetzt, dass die Rosen keine Dornen haben, sondern Stacheln. Er erzählte uns auch über die Ausbildung zum Gärtner. Im zweiten Raum beeindruckten uns die Riesenseerose und die Lotosblüten. Die Riesenseerose wird bis zu 2 Meter groß – man kann ein Baby drauf legen und es geht nicht unter. Wir konnten uns auch vom Lotoseffekt überzeugen. Schüttet man Wasser auf das Blatt, tropft es sofort ab. Auch sahen wir Reispflanzen, Papyrus, einen Bananenbaum, Ananasgewächse und vieles mehr. Im Tropenhaus sahen wir einen Kaffeestrauch, eine Vanillepflanze, einen Kakaobaum und einen Papayabaum.
Am meisten freuten wir uns zum Abschluss auf das Obstbuffet. Die Fa. Spar bot die Früchte zur Verkostung an: Bananen, Kiwi, Ananas, Papaya, Orangen, Zitronen, Mango, Kokosnuss, … - Hmm! (KONCULIC Ivana, STÖCKL Zoe)

1. Juli 2013
Alpenvereinsmuseum

Im Alpenvereinsmuseum lernten wir, wie sich Menschen vor der Erfindung des GPS-Gerätes in unbekannten Bergregionen orientierten, als es noch keine markierten Wanderwege gab. Dann gingen wir mit Beschreibung und Kompass, aufgeteilt in 4 Gruppen, rund um die Altstadt. Das war nicht sehr leicht. Das Ziel  aller Gruppen war im Hofgarten. Zum Schluss mussten wir noch die Koordinaten herausfinden und mit Hilfe eines GPS-Gerätes den Schatz suchen.
(MÜLLER Benjamin)

2. Juli 2013
Rattenberg

Heute drehten wir (2a und 2b) die Zeit 500 Jahre zurück ins Mittelalter. Wir besuchten eine sehr gut erhaltene mittelalterliche Stadt – Rattenberg. Es begleiteten uns Frau Pircher, Frau Mader, Frau Pancheri und Herr Klien. Rattenberg liegt zwischen einem Felsen und dem Inn. Es ist die kleinste österreichische Stadt mit ca. 400 Einwohnern. Im Mittelalter waren es viel mehr Einwohner. Durch die Innschifffahrt, Märkte und den Bergbau war Rattenberg eine sehr wichtige Stadt. Wir konnten uns zwar nicht selber überzeugen – aber das Innere der Berge in dieser Umgebung soll aussehen wie ein Emmentaler Käse. Ich habe mir gedacht, dass der Name Rattenberg von vielen Ratten kommt. Nun wissen wir, dass er entweder von dem Namen Rato oder vom „Rat am Berg“ abgeleitet wurde.

Was haben wir gesehen?
Unser Weg führte uns durch ein Tor zu einem Relief von den Tiroler Freiheitskämpfern. Weiter ging es zur Burg. Mitten in Tirol wurde eine Wehrburg errichtet, um das Land zu verteidigen. Aber Rattenberg war bis 1504 bei Bayern und war also Grenzgebiet zu Tirol. Es ist zum Großteil nur mehr der Bergfried erhalten. An der Mauer erinnert eine Tafel an die Hinrichtung des Kanzlers Biener. Vom Schlossberg aus sahen wir auf die Stadt mit vielen mittelalterlichen Häusern und ihren Grabendächern. Zurück in die Stadt gingen wir über ein Feld, wo im Sommer Theaterspiele aufgeführt werden. Wir verließen die Burg über das andere Burgtor. In der Stadt sahen wir noch die Nagelschmiedhäuser, das Geburtshaus der Heiligen Notburga, die herzogliche Burg mit dem „Schaudereck“, das Inntor und die gotische Kirche mit  der Jahreszahl 1473. Die Häuser in der Stadt haben keinen Keller wegen der Überschwemmungen. Auffallend waren auch die großen Fenster am Dachboden, wohin die Menschen bei Überschwemmungen ihre wichtigen Sachen gerettet haben. Wir haben auch keine Balkone in der Stadt gesehen, sondern nur Erker.
Zum Schluss durften wir uns die Stadt noch alleine ansehen. Mir sind die vielen Glasgeschäfte aufgefallen. Es hat sehr viel Spaß gemacht! (AKSU Dilan)

3. Juli 2013
Wandertag: Seefeld – Möserer See

Am 3. Juli unternahm die 2a einen Wandertag. Wir fuhren nach Seefeld. Es waren mehrere Klassen aus Innsbruck mit dem gleichen Ziel unterwegs. Das Wetter war ideal zum Wandern. Der Weg war sehr angenehm zu gehen. Am See angekommen, machten wir einmal Rast. Florian und Jaqueline liefen um den See. Auch andere wollten den See umrunden, kamen aber bei einem Schwingseil nicht mehr vorbei. Hannah, Selim, Florian, Koorosh und Benjamin mussten das Seil auch ausprobieren!
Am Nachhauseweg machten wir noch Halt bei einer Halfpipe und auf einem Spielplatz.
Pia war sehr tapfer. Trotz einer Fußverletzung nahm sie am Wandertag teil. Die Zeit verging viel zu schnell – es war ein super Wandertag mit vielen Aktivitäten! (HOBEL Selim, BIASIOLI Florian)

Zur Bildergalerie
 

Fotoquelle: 
IKB, NMS Wilten