Hinweise zum Besuch des Religionsunterrichts bzw. zur Abmeldung

Grundsätzliches zum Religionsunterricht:

Für alle Schüler und Schülerinnen, die einer gesetzlich anerkannten Kirche oder Religionsgesellschaft angehören, ist der Religionsunterricht ihres Bekenntnisses Pflichtgegenstand.

Der Religionsunterricht ist konfessionell gebunden. Die Teilnahme (Besuch des Pflicht-/Freigegenstandes Religion) von Schülern und Schülerinnen einer gesetzlich anerkannten Kirche oder Religionsgesellschaft an einem Religionsunterricht, welcher von einer anderen als der dem eigenen Bekenntnis entsprechenden Kirche oder Religionsgesellschaft eingerichtet wurde, ist nicht zulässig.

Freiwillige Teilnahme am Religionsunterricht:

Schüler und Schülerinnen ohne Bekenntnis sowie Schüler und Schülerinnen, welche einer staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft angehören, sind unter den Erfüllung bestimmter Bedingungen berechtigt, am Religionsunterricht einer gesetzlich anerkannten
Kirche oder Religionsgesellschaft teilzunehmen. Dieser Besuch des Religionsunterrichtes gilt als Besuch eines Freigegenstandes.

Abmeldung vom Religionsunterricht (§ 1 Abs. 2 RelUG):

Die Eltern, nach Vollendung des 14. Lebensjahres jedoch der Schüler / die Schülerin selbst, können eine Abmeldung vom Religionsunterricht vornehmen.
Die Abmeldung vom Religionsunterricht kann nur während der ersten fünf Kalendertage des Schuljahres (§ 2 Abs. 1 Schulzeitgesetz 1985) schriftlich beim Schulleiter / bei der Schulleiterin erfolgen.

Erfolgt der Eintritt eines Schülers / einer Schülerin erst während des Schuljahres (z.B. nach einem Auslandsaufenthalt), so beginnt die fünftägige Frist mit dem Tag des tatsächlichen Schuleintritts. Ein Wechsel der Schule während des Schuljahres gilt jedoch nicht als Schuleintritt im obigen Sinn.

Die Abmeldung gilt immer nur für ein Schuljahr bzw. bis zum allfälligen Widerruf der Abmeldung. Der Widerruf der Abmeldung ist jederzeit zulässig.

Anwesenheit im / Abwesenheit vom Religionsunterricht und Beaufsichtigung:

Schüler und Schülerinnen, die keinen Religionsunterricht besuchen, sind auch während des Zeitraumes dieser Stunden zu beaufsichtigen. Findet der Religionsunterricht in einer Randstunde statt, so ist nur im Bedarfsfall eine Beaufsichtigung vorzusehen.

 

Quelle: Auszug aus dem RUNDSCHREIBEN Nr. 6/ 2013 des LSR