Selbstverteidigung

Notwehr und Nothilfe

„Am liebsten jeden Freitag…“

Am 17. März bekamen wir 3. Klassen unserer Schule Besuch von einem durchtrainierten Muskelpaket der Sondereinheit Cobra. An diesem Vormittag lernten wir vieles zum Thema Selbstverteidigung, Notwehr und Nothilfe.

Nachdem sich Dominik als langjähriges Cobra-Mitglied vorgestellt hatte, starteten wir mit den Aufwärmübungen. Kniebeugen, „Schlag den Dominik“, Partnersuchen und Hilferufen standen am Programm. Ebenfalls mussten wir immer beim Befehl „Fünf“ einen unserer Mitschüler vor Dominik und seinem gefährlichen Trainingspolster beschützen.

Natürlich will niemand von uns in eine lebensbedrohliche Situation kommen, deshalb hat Flucht oder ein Fluchtversuch immer die höchste Priorität. Richtig „ums Eck laufen“ musste deshalb auch ausführlich geübt werden. Sollte man doch in eine verzwickte Situation geraten und ein Fluchtversuch ist nicht möglich, dann kann man alltägliche Dinge als Schutzwaffe einsetzen. Zum Beispiel: unsere Stimmen (HIIIILFEEEE, FEUEEEEER), Schlüssel, Handy, Tasche oder auch eine Trinkflasche können lebensrettend sein.

Bei der Notwehr ist es wichtig, Füße und Hände richtig einzusetzen, um Selbstverletzungen zu verhindern. Übungskopf „Kevin“ diente uns als Versuchskaninchen um die Schläge richtig zu setzen. Ohrfeigen sind effektiver als Fausthiebe, daher mit offener Hand wehren. Auch ein richtiger Tritt muss geübt sein. Daher stand Dominik gut gepolstert für uns zur Verfügung. Aber immer mit Vorsicht, denn auch unsere Mitschüler waren der Meinung: „Aufpassen! Wir wollen irgendwann Kinder haben!“

Falls eine andere Person bedroht wird, können wir durch das „Nothilfe Training“ unsere Mitmenschen vor Attacken schützen. Dominik führte vor, wie weit ein Pfefferspray reichen kann. Die Reichweite beträgt bis zu 5 Metern. Da wir aber noch nicht volljährig sind, dürfen wir nur Alternativen, wie Haarspray oder Sprühdeo, verwenden.

Alles in allem haben wir viel dazu gelernt und wissen, DANK Dominik, wie wir uns und andere in einer lebensbedrohlichen Situation schützen und retten können. So ein Training hätten wir am liebsten jeden Freitag…Text: Valentina und Nil (3a)

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Fotoquelle: 
Collage A. B.