Zeitgeschichte

Schülerzeichnung aus dem Projekt Sternkinder

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die Schülerinnen und Schüler der 4a wollten genauer wissen und mit eigenen Augen sehen, welche Folgen die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 hatte. Was geschah in einem Konzentrationslager? Wer wurde ins KZ geschickt? Wie lebte und überlebte man dort? Wo wurden die Häftlinge untergebracht und was bekamen sie zu essen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen machten wir uns am 28. April auf den Weg zur KZ – Gedenkstätte Dachau.

Die Exkursion dorthin hinterließ bei allen einen tiefen Eindruck und große Nachdenklichkeit. Einige unserer Fragen wurden beantwortet, neue kamen dazu. In den nächsten Geschichtestunden wurde noch viel aufgearbeitet und über die schrecklichen Ereignisse während des Dritten Reiches nachgedacht.

Einige Gedanken und Eindrücke zur Exkursion:

  • „Es war sehr traurig, dass in den Häftlingsbaracken so viele Menschen auf so engem Raum schlafen mussten.“
  • „Ich finde es eine gute Idee, sich ein KZ anzusehen. Besonders beeindruckt hat mich der riesige Appellplatz, wo die Häftlinge jeden Tag stundenlang still stehen mussten.“
  • „Bevor man ins Lager kommt, steht auf der Eingangstür 'Arbeit macht frei'. Warum steht das da?“
  • „In der Ausstellung haben wir gesehen, welche Gegenstände die Häftlinge abgeben mussten, bevor sie ins Bad gingen. Danach waren sie keine Menschen mit Namen mehr, sondern nur noch Nummern.“

Text : M. Nelson

Zur Bildergalerie
 

Fotoquelle: 
Schülerzeichnung Valentin Piljanovic (2004)